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Kommentare und Gedanken über Echtzeit Marketing und Pressearbeit - powered by pianoforte pr

Ohne Models aber mit neuem Chefredakteur

Personalumstellung bei Brigitte: Stephan Schäfer ersetzt Andreas Lebert

Brigitte - ohne Models hieß es im Januar 2010 und glich einer Revolution in der Modewelt. Entsprechend heftig fielen die Reaktionen aus. Jetzt überrascht das Frauenmagazin aus dem Haus Gruner und Jahr neuerlich. Stephan Schäfer, der Vielbeschäftigte, übernimmt die Leitung der Chefredaktion von Andreas Lebert, der nach 10 Jahren ausscheidet. Brigitte Huber, die seit 2009 mit Andreas Lebert in einer Doppelspitze die Chefredaktion anführte, bleibt im Amt.

Auf den ersten Blick ist die Personalie durchaus überraschend. Andreas Lebert war vor seinem Engagement bei Brigitte Geschäftsführer des SZ-Magazins und danach kurze Zeit stellvertretender Geschäftsführer des Sterns. In der persönlichen Begegnung präsentierte er sich sehr humorvoll und charismatisch. Ich habe in einem Newsletter über seine unterhaltsame Präsentation von “Brigitte - ohne Models” anfangs 2010 berichtet (Hier der Link zur Nachlese: http://www.pianoforte-pr.com/index.php?option=com_content&view=article&id=66%3Abrigitte-ohne-models&catid=37%3Anewsletter&Itemid=70&lang=de).

Andererseits sprechen die Zahlen ein sehr deutliches Bild. Trotz der medienwirksamen Idee das Frauenmagazin ohne den üblichen Glamour zu produzieren, ist die verkaufte Auflage deutlich zurückgegangen: Von 671.051 im 2. Quartal 2010 auf 601.696 verkaufte Stückzahl im gleichen Zeitraum 2012. Das entspricht einem Rückgang von über 10 % in zwei Jahren.

Stephan Schäfer, der neue Chefredakteur, ist das Allround Talent im Hamburger Verlagshaus. Er ist aktuell außerdem Chefredakteur von “Schöner Wohnen”, “Essen & Trinken”, “Häuser” und brachte das Magazin “Couch” an den Start. Seine Aufgabe, keine Models aber auch nicht die Auflage weiter abzuspecken, wird vermutlich seine bisher größte berufliche Herausforderung werden.

Von Zeit zu Zeit darf man sich doch wundern. Laut der englischen Tageszeitung Independent rief der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, Marc Adams, die Zuschauer am Straßenrand des Herren Radrennens dazu auf weniger zu twittern. “We don’t want to stop people engaging in this by social media and sending updates,” sagte er, “But perhaps they might consider only sending urgent updates.“
Hintergrund des Aufrufs war die schlechte Übertragung auf BBC. Aufgrund technischer Probleme bedingt durch den verzögerten Transfer von GPS Daten hatte der Sender offensichtlich Schwierigkeiten den führenden Fahrer ausfindig zu machen.
Die Aussage von Marc Adams ist jedenfalls verwunderlich für einen Pressesprecher. Nur ein bisschen Social Media erinnert an “nur ein bisschen schwanger”.
Fotoquelle: Flickr, Photograph iwillbehomesoon


Von Zeit zu Zeit darf man sich doch wundern. Laut der englischen Tageszeitung Independent rief der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, Marc Adams, die Zuschauer am Straßenrand des Herren Radrennens dazu auf weniger zu twittern. “We don’t want to stop people engaging in this by social media and sending updates,” sagte er, “But perhaps they might consider only sending urgent updates.“

Hintergrund des Aufrufs war die schlechte Übertragung auf BBC. Aufgrund technischer Probleme bedingt durch den verzögerten Transfer von GPS Daten hatte der Sender offensichtlich Schwierigkeiten den führenden Fahrer ausfindig zu machen.

Die Aussage von Marc Adams ist jedenfalls verwunderlich für einen Pressesprecher. Nur ein bisschen Social Media erinnert an “nur ein bisschen schwanger”.

Fotoquelle: Flickr, Photograph iwillbehomesoon

Stronach im Interview der ZIB 2

Perfektes Beispiel für Echtzeit PR - im selben Augenblick gingen die Tweets bezgl #ZIB2 los. Ein junger Mann schrieb dazu: “Ich traue mich nicht umzuschalten, ich warte noch auf die Auflösung dieses Scherz.” Jedenfalls ein legendäres Interview.

Passend zum heutigen Champions League Finale:
Nicht ganz so erfolgreich wie der FC Bayern ist Hertha: Die Berliner Morgenpost hat im neuesten Anzeigenmotiv den voraussichtlichen Abstieg süffisant in Verbindung mit dem Berliner Flughafen (BBI) gesetzt. Ein schönes Beispiel für kreative gelungene Werbung, im Sinne von Echtzeitmarketing. Die Idee für die Kampagne “Das ist Berlin” stammt ursprünglich aus dem Haus Römer Wildberger Werbeagentur.

Passend zum heutigen Champions League Finale:

Nicht ganz so erfolgreich wie der FC Bayern ist Hertha: Die Berliner Morgenpost hat im neuesten Anzeigenmotiv den voraussichtlichen Abstieg süffisant in Verbindung mit dem Berliner Flughafen (BBI) gesetzt. Ein schönes Beispiel für kreative gelungene Werbung, im Sinne von Echtzeitmarketing. Die Idee für die Kampagne “Das ist Berlin” stammt ursprünglich aus dem Haus Römer Wildberger Werbeagentur.

Facebook Chronik – Änderungen für Firmen Fanpages

1. Teil Muss ich umstellen und bis wann? Beispiele aus der Praxis


Jeden Tag drängen mehr Firmen mit einer eigenen Facebook Seite für ihr Unternehmen bzw. ihre Marke (im Fachjargon Fanpage genannt) auf das Social Media Portal. 840 Millionen monatliche User sind eben doch ein überzeugendes Argument. Insbesondere Tourismusbetriebe haben den Wert der Kommunikation mit ihren Kunden zu schätzen gelernt. Anläßlich der gestrigen Eröffnung der ITB informiere ich deshalb in einer vierteiligen Serie über die wichtigsten Änderungen, die sich durch das neue Facebook Layout (auch Facebook Chronik bzw. Facebook Timeline genannt) ergeben.

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Pinterest - die neuen digitalen Postkarten im Tourismus

Wann haben Sie zuletzt eine Postkarte im Urlaub geschrieben?


Mein letzter Kauf von Postkarten liegt schon ein paar Jahre zurück. So manches Motiv auf den A6 formatigen Kartonkärtchen scheint allerdings auch aus einer anderen Zeit zu stammen. Schade, denn für Tourismusregionen bietet die Postkarte eine Möglichkeit der (fast) kostenlosen Werbung. Empfehlungsmarketing könnte man es auch im Marketingjargon nennen.


Seit kurzem gibt es dazu eine weitere Alternative: Pinterest heißt die digitale Pinnwand, die seit März 2010 auf dem Markt ist und bereits 12 Millionen Fans begeistern konnte. Klemmte man früher die Postkarten noch in die Ritzen von Küchenschränken fest oder pinnte sie auf Korkwänden an, so ist Pinterest das Anschlagbrett im digitalen Zeitalter. Der Vorteil: Nicht nur Tante, Oma oder Bürokollegen erhalten einen Eindruck vom letzten Winterurlaub sondern die gesamte digitale Community. Im Fall von Pinterest sind dies vor allem jungen Damen im Alter zwischen 18 zwischen 34 Jahren. Eine durchaus interessante Zielgruppe sind doch bekanntlich Frauen auch mehrheitlich für die Urlaubsplanung verantwortlich.


Erstaunlich deshalb, dass zumindest im deutschsprachigen Raum noch kaum Beispiele von Hotels, Regionen oder sonstigen Freizeiteinrichtungen auf Pinterest vertreten sind. Bleibt zu hoffen, dass der Einstieg rascher gelingt als die Erneuerung der Postkartenmotive.

Vorgeschriebene Pressefotos. Ein Skandal. Oder?

Claudius Prösser von der taz, ist auf der Suche nach dem Skandal in Bezug auf die Pressefotos von Frau von Obernitz.

Die verbotenen Bilder der Senatorin

In einem Artikel des Tagesspiegel vom 6.1.2011 wird eine angebliche versuchte Einflussnahme seitens der Wirtschaftssenatorin Sybille von Obernitz thematisiert. Ist das Zensur?

Übernachten bei Freunden

…gestern Vormittag habe ich noch den laschen Umgang der Medien mit Pressereisen kritisiert (siehe mein Kommentar über ”Pressefreiheit”) und heute höre ich, dass zumindest Frau Schausten eine vorbildliche Spesenabrechnung pflegt. ;-) Wer 150 EUR pro Nacht von Freunden in Berlin verlangt, muss allerdings ein außergewöhnliches Appartment besitzen.

(Quelle: youtube.com)

Pressefreiheit – eine Worthülse der Verfassung?

Ein Kommentar von Martina Wiesenbauer-Vrublovsky

Wer die Medienberichterstattung in den letzten 48 Stunde verfolgte, kann sich über die Auffassung von hochrangigen Politikern darüber, was Medienfreiheit bedeutet, nur wundern. Die politischen Konsequenzen eines solchen Vorgangs werden gewiss noch in den nächsten Tagen ausreichend für Gesprächsstoff sorgen.

Mir scheint jedoch, dass die aktuelle breite Diskussion auch dazu geeignet ist, nochmals zu hinterfragen, wie es denn mit der Pressefreiheit grundsätzlich aussieht.

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